Faires Handy?
Ich habe gehört, es gibt mittlerweile ein Smartphone, das bewusst auf „Blutmineralien“ und katastrophale Produktionsbedingungen verzichtet und stattdessen auf faire Rohstoffe, Langlebigkeit und bessere Arbeitsbedingungen setzt. Stimmt das?
Ja. Ein kleines holländisches Unternehmen namens Fairphone tritt mit nachhaltigen Ansätzen an, die globale IT-Industrie zu verändern. Üblicherweise versuchen Smartphone-Hersteller gemäß dem Motto „schneller, schärfer, dünner“ im Halbjahrestakt technologische Neuheiten zu präsentieren, um damit Konsumenten zum Kauf von immer neuen Handys zu animieren.
Das holländische Unternehmen Fairphone geht andere Wege: Elektroverschwendung soll durch Langlebigkeit abgelöst werden. Garantieren soll diese die besondere Bauweise: Das neue Fairphone 2 lässt sich nämlich kinderleicht in Module zerlegen und reparieren. Im AK Praxistest zeigte sich, dass selbst Display und Akku ohne Werkzeug getauscht werden können. Auch technisch ist das Handy auf der Höhe der Zeit, mit nur kleinen Schwächen.
Weltweit einzigartig ist, dass Fairphone erstmals FAIRTRADE Gold in einem Handy verarbeitet. Dass der Hersteller nur 9 Euro pro verkauftem Handy verdient, kann auf der Unternehmens-Website nachgelesen werden. Dort werden nämlich die Produktionskosten im Detail öffentlich gemacht.
Den gesamten AK Praxistest sowie weitere Infos finden Sie auf ooe.konsumentenschutz.at.
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