Unerwünschte Werbung
„Mein Postkasten quillt täglich über vor Prospekten. Was kann ich dagegen tun?“
Viele Konsumenten möchten die Werbeflut eindämmen. Um an Sie persönlich adressierte Werbezusendungen per Post zu verhindern, können Sie sich in die sogenannte „Robinson-Liste“ eintragen lassen. Senden Sie ein Schreiben an den Fachverband Werbung und Marktkommunikation, Wiedner Hauptstraße 57, 1040 Wien oder ein Fax an die Nummer +43 5 90900 285 oder eine E-Mail an: werbung@wko.at. Ersuchen Sie unter Angabe von Namen und genauer Adresse um Aufnahme in die Robinson-Liste. Ihre Daten werden an die österreichischen Adressverlage und Direktwerbeunternehmen weitergeleitet, die dann Ihre persönliche Anschrift aus diversen Datenbeständen streichen.
Gegen die Direkt-Werbung an Haus- oder Wohnungstür bzw. Briefkasten hilft der Aufkleber „Ablegen von Werbematerial ist verboten“ der Arbeiterkammer Oberösterreich. Sie können den Aufkleber per E-Mail: konsumentenschutz@akooe.at, per Telefon: +43 50 6906 444 oder per Post: Arbeiterkammer Oberösterreich, Konsumentenschutz, Volksgartenstraße 40, 4020 Linz, anfordern. Bringen Sie diesen an der Haus- oder Wohnungstür bzw. Ihrem Briefkasten an. Auch ein selbstangefertigtes Schild muss der Verteiler respektieren. Wird trotz eines derartigen Hinweisschildes weiter Werbematerial zugestellt, so können Sie dagegen mit einer Besitzstörungsklage vorgehen. Diese Klage ist auf Unterlassung künftiger Störungen gerichtet und muss innerhalb von 30 Tagen beim zuständigen Bezirksgericht eingebracht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://ooe.konsumentenschutz.at.
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