Weihnachten rückt immer näher und es wird langsam Zeit, sich einen Christbaum zu besorgen. Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ hat in Linz, Linz-Land, Wels und Steyr bei insgesamt 79 Verkaufsständen die Preise für eine Nordmanntanne mit einer Größe von 1,70 m (zugespitzt und im Netz) in Premiumqualität erhoben. Die Preise bewegen sich zwischen 24,99 und 42,50 Euro. Zwölf Anbieter haben die Preise erhöht, bei 57 Anbietern ist der Preis gleich geblieben. 10 Anbieter haben die Preise sogar gesenkt. Die Preisübersicht finden Sie unter ooe.konsumentenschutz.at
2,6 Mio. Christbäume werden heuer wieder in Österreichs Wohnzimmern stehen. Davon sind etwa 90 Prozent heimische Bäume. Sie kommen größtenteils aus Kulturen und zu einem geringeren Teil aus dem Wald. Der beliebteste Baum ist nach wie vor die Nordmanntanne, weil sie einen besonders gleichmäßigen Wuchs hat und die weichen, nicht stechenden Nadeln schön dunkelgrün glänzen und sehr lange am Baum halten. Da Nordmanntannen sehr langsam wachsen liegt auch der Preis im oberen Segment.
Wer einen Baum aus heimischen Beständen kauft, vermeidet lange Transportwege. Erkennbar sind diese an der Herkunftsschleife. Im Gegensatz zu vielen ausländischen Bäumen, muss der heimische Christbaum nicht hunderte Kilometer zum Konsumenten transportiert werden. Ein heimischer Christbaum wird im Durchschnitt 40 Kilometer transportiert, bis er verkauft wird. Bei einem dänischen Christbaum sind es 1.000 Kilometer und mehr.
Damit der Baum bis Weihnachten noch frisch aussieht, sollte der Baum nach dem Kauf kühl, aber frostsicher gelagert werden. Das Transportnetz von unten nach oben vom Baum entfernen Die Schnittstelle noch einmal nachsägen oder anritzen und einen wassergefüllten Baumständer verwenden.