Großer Brand in Gschwandt: Dachstuhl und Obergeschoß eines Einfamilienhauses in Flammen
GSCHWANDT. (Update) In der Nacht auf Freitag kam es in einem Einfamilienhaus zu einem größeren Brand, bei dem das Obergeschoß und der Dachstuhl in Flammen standen. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen.
In Gschwandt im Bezirk Gmunden brach in der Nacht auf Freitag in einem Einfamilienhaus ein größerer Brand aus. Das Obergeschoß und der Dachstuhl des Gebäudes standen dabei nahezu in Vollbrand. Die Feuerwehr erhielt kurz nach zwei Uhr in der Früh die Alarmierung mit dem Einsatzbegriff „Brand Gebäude“. Daraufhin wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Insgesamt waren Einsatzkräfte von drei Feuerwehren vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen. Unterstützt wurden sie von der Rettung, der Polizei sowie einem Techniker des Energieversorgungsunternehmens. Die Löscharbeiten erfolgten sowohl von innen als auch von außen mithilfe einer Drehleiter. Schließlich konnte das Feuer eingedämmt und vollständig gelöscht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine Verletzten. Die Polizei hat noch in derselben Nacht Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache des Brandes zu klären. Während des Einsatzes war die L1305 Laudachseestraße im Bereich Baumgarten nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wurde abwechselnd an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Update
Ein 71-Jähriger bemerkte gegen 2 Uhr im oberen Stock seines Einfamilienhauses das Feuer. Daraufhin weckte er seine Frau und begann damit, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Die Gattin verständige über Notruf die Feuerwehr.
Trotz des raschen Einschreitens von mehreren Feuerwehren aus der Umgebung mit circa 50 Einsatzkräften entstand ein erheblicher Schaden. Der gesamte Wohnbereich im oberen Stockwerk, sowie der Dachboden und der Dachstuhl wurden schwer beschädigt. Auch in den Räumlichkeiten im Erdgeschoß entstand großer Sachschaden.
Saunofen löste möglicherweise den Brand aus
Bei den Löschversuchen erlitt der 71-Jährige Verbrennungen unbestimmten Grades und er musste im Salzkammergutklinikum Vöcklabruck behandelt werden. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt übernommen. Bei der Begehung mit einem Sachverständigen konnte anhand der Spurenlage festgestellt werden, dass ein eingeschalteter Saunaofen als wahrscheinlicher Auslöser in Frage kommt. Weitere technische Untersuchungen zur vollständigen Abklärung werden noch im Labor durchgeführt.
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