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Getreu dem neuen Zahlenlotto offeriert BMW den M3 jetzt auch als M4. Ich durfte das Cabrio testen, dass Dezember war hab ich erst im Nachhinein erfahren, denn Schnee lag zum Glück keiner bei meiner Anreise ins Hotel Geinberg5.

Angekommen in Geinberg und noch schnell das Dach zu
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Dieses Auto war für mich eine persönliche Standortbestimmung. Wie neutral bin ich, wie sehr lass ich mich von nackten Zahlen beeindrucken, nehmen mir affige Kurvengeschwindigkeiten jede Lust an der Suche nach Kritikpunkten und bin ich am Ende gar nur ein Prolet auf der Jagd nach zu demütigenden Gegnern? Viele Fragen bei der Annäherung an diesen schicken Personenkraftwagen.   Frage 1: Wie neutral bin ich? Per Definition bedeutet neutral sein sich objektiv zu verhalten. Gut, die 4er Reihe hab ich bereits durchgekaut, dürfte also kein Problem sein. Tatsächlich ist es so, dass das M4 Cabrio schon eine monströse Erscheinung ist, mindestens wenn nicht eine Eskalationsstufe über dem Rest der schrecklich netten Familie. Scharfe Kanten, fette Radkästen und 4-flutige Auspuffanlage, geadelt mit einem dezenten „M4“-Logo, knabbern an meiner Schweizer Ausgangssituation.   Um sie im Interieur aufzufressen. Ich sehe perfekte Verarbeitung, sehe Head-up Display und Knöpfe zur Einstellung für Lenkung, Dämpfung und Motorcharakteristik. Ich spüre scheinbar maßgeschneiderte Sportsitze, berühre den Hebel des optionalen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebes und drücke zwecks Befriedigung aller Sinne den Startknopf. Ja, das war es dann mit der Neutralität, das rotzige Bellen im Heck verträgt sich mit dieser Geisteshaltung einfach nicht.   Mit Frage 2 geht es weiter auf www.fahrfreude.cc.