Das Foto hat in jeder Bewerbung seinen fixen Platz. Das Bild ist der erste Eindruck beim Personalverantwortlichen und zählt somit zu den heißen Eisen im Bewerbungsverfahren. Ein gutes Foto kann die Professionalität unterstreichen, im negativen Fall aber auch zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen. Worauf man beim Bewerbungsfoto achten muss, informiert Tips.
Für einen Personalchef zählt nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch die persönliche Ausstrahlung. Auf dem Foto sollte man also nicht nur professionell, sondern auch sympathisch wirken. Für das perfekte Bewerbungsfoto gibt es jedoch keine Universalregel. Jeder Mensch ist anders und will auch auf dem Foto anders wirken. Während der eine seine Karriere in Richtung einer Führungsposition lenken will, möchte der andere vielleicht in einer Assistenzfunktion einsteigen. Das passende Bewerbungsfoto unterstreicht im Idealfall die Position, die man erreichen möchte. Hier sollte man vor allem auf die Qualität des Fotos achten, denn ein verpixeltes oder unscharfes Bild wirkt nicht professionell. Schnappschüsse aus dem Urlaub oder ein Foto mit dem Smartphone im Wohnzimmer sind nicht als Bewerbungsfotos geeignet. Grelle Farben bei Hintergrund und Bekleidung sind ebenso tabu. Gesichtsausdruck Dass das Fotografieren manchmal unangenehm ist, sollte man nicht erkennen. Die Vorfreude auf den neuen Job sollte ersichtlich sein, nur lächeln, wenn man sich dabei wohl fühlt. Der Blick sollte Richtung Text gerichtet sein. Kleidung und Frisur Hier kommt es vor allem auf die Branche an, in der man sich bewirbt. Kleidung, Styling und Frisur sollten dem Berufsfeld angepasst sein. Wer sich beim Fotografen abbilden lässt, kann eine Auswahl an Kleidern mitnehmen, denn nicht jede Kleidung passt zu jedem Betrieb. Beim Schminken sollte man auf dezentes Make-up zurückgreifen und keine grellen Farben verwenden. Auf dem Foto soll die Persönlichkeit dominieren, nicht die Farben. Die Frisur muss gut sitzen, die Augen gut zu sehen sein. Format Im Idealfall ist das Foto sechs mal vier Zentimeter groß. Ob hoch oder Querformat ist grundsätzlich egal, man sollte sich aber an die vorherrschenden DIN-Normen von 2:3 oder 3:4 halten. Ein zu großes oder ein zu kleines Foto lässt vielleicht auf eine Über- oder Unterschätzung der eigenen Person schließen.
Führungsposition
Der wesentliche Unterschied liegt im Aufnahmewinkel des Bildes. Autorität und Stärke soll auf dem Foto vermittelt werden. Der Fotograf verwendet dafür eine leicht schräge Kameraperspektive von unten. Ein starker Blick in die Kamera mit einem leichten Lächeln kommt für ein solches Foto am besten an. Das Foto wirkt zudem in schwarz-weiß oft stärker und kann aus der Masse hervorstechen. Fachkraft Für einen positiven Eindruck bei der Bewerbung als Fachkraft sorgen Authentizität, Sympathie und Vertrauenswürdigkeit. Diese Eigenschaften sollte auch das Bewerbungsfoto vermitteln. Hier sollte der Fotograf nicht von unten, sondern leicht schräg von oben fotografieren. Das Lächeln kann ebenfalls breiter sein als beim Foto für die Führungsposition. Es geht bei diesem Foto darum, authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Kreative Bewerbung Wer es leid ist, sich in Kategorien einstufen zu lassen, muss kreativ werden. Dabei zählt allein die Idee. Mit einem kreativen Foto kann man dem Arbeitgeber zeigen, dass man sich Gedanken über die Position und das Unternehmen gemacht hat. Eine kreative Bewerbung ist eine Möglichkeit, aus der Menge an Bewerbern hervorzustechen.